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Pressemitteilungen

Allgemeinverfügung aufgehoben

Der Krisenstab des Kreises Euskirchen entschied heute, die Allgemeinverfügung zur Umsetzung von Corona-Schutzmaßnahmen vom 24.12.2020 vorzeitig in Gänze aufzuheben. Aufgrund der vorhandenen Rechtsgrundlage sieht der Kreis Euskirchen keine ausreichende Legitimation zur Aufrechterhaltung der Allgemeinverfügung, da die Inzidenzzahl seit einigen Tagen deutlich unter dem Schwellenwert von 200 liegt. Die Corona-Schutzverordnung des Landes NRW sieht vor, dass die angeordneten Maßnahmen fortlaufend zu überprüfen und aufzuheben sind, wenn die Infektionszahlen nachhaltig deutlich unter den Wert von 200 absinken. „Aus unserer Sicht war es daher geboten, diese Maßnahmen nicht länger als absolut notwendig anzuordnen“, so Landrat Ramers.

Landrat Ramers bedankt sich bei allen Bürger*innen die über die Feiertage diszipliniert die Maßnahmen eingehalten und mit dem aktiven Verzicht auf Kontakte einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie geleistet haben. Trotz dieser Entscheidung bleibt der Appell an die Bürger*innen bestehen, insbesondere zum Schutz von besonders gefährdeten Personengruppen, konsequent die gebotenen Schutzmaßnahmen einzuhalten, auch damit die angelaufenen Impfmaßnahmen in den Pflegeeinrichtungen nicht gefährdet werden.

„Ob die gesunkene Inzidenz eine dauerhafte Entwicklung abbildet, bleibt abzuwarten. Erst wenn die Testungen wieder ein durchschnittliches Niveau, wie vor den Feiertagen erreicht haben, lässt sich hierzu eine Aussage treffen“, ergänzte Amtsarzt Ramolla in der Sitzung des Krisenstabs.

Die Lage im Kreis Euskirchen und auf den Intensivstationen in unseren Krankenhäusern ist nach wie vor angespannt. Auch bestehen aktuell COVID-19-Ausbrüche in 12 Pflegeheimen im Kreis Euskirchen. In zwei Wohnheimen für Menschen mit Behinderungen sind ebenfalls Ausbrüche aufgetreten.

Bekanntmachung der Aufhebung

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Der Krisenstab in Aktion